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Neuigkeiten aus der Gemeinde
Offener Literaturkreis
Am Montag, 21. September um 18.00 Uhr laden wir zum offenen Literaturkreis in den Räumen der Bücherei Heilig Geist, Neusser Weyhe 68 ein. Jeder, der gerne liest und sich über das Gelesene austauschen möchte, ist herzlich willkommen. Wir werden über das Buch "Der erste letzte Tag" (kein Thriller) von Sebastian Fitzek sprechen. Wir freuen uns auf Sie, denn zusammen liest man weniger allein.
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Fahrradwallfahrt
Herzliche Einladung zur Fahrradwallfahrt nach Niederdonk am Sonntag, 13.09.2026 um 14.30 Uhr mit anschließender Marienandacht und sakramentalem Segen in der Kapelle. Treffpunkt: Stingesbachkreuz (am Ende der Stingesbachstraße)
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Podcast „so gesehen“ Folge 24 - Schule & Religionsunterricht
Aus Anlass des Schuljahresbeginn trägt die 24. Folge meines Podcast die Überschrift: „Schule & Religionsunterricht“. Als Gesprächspartner habe ich dieses Mal Agnes Steinmetz, ehemalige Fachleiterin für Musik und Katholische Religionslehre und ehemalige Vorsitzende in der „Vereinigung katholischer ReligionslehrerInnen“ und Stephan Richter-Bernburg, Lehrer für Englisch und Katholische Religion am Kardinal-Frings-Gymnasium in Bonn gewinnen können. Die Folge ist ein wenig länger geworden, aber ich hoffe das Zuhören lohnt sich 😊 Hier der Link zur Folge: https://open.spotify.com/episode/00NHX3HqsSgDSod6bwHH6m?si=UrsZ9PnkQQKgd-HKvSZ-Eg Ich wünsche viel Spaß beim Zuhören.
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Stadtteilfrühstück
Herzliche Einladung zum Stadtteilfrühstück. Der Frühstückstreff bietet die Gelegenheit, sich auszutauschen und neue soziale Kontakte zu knüpfen. Alle sind herzlich eingeladen: Wir freuen uns auf alle Gäste und den bereichernden Austausch mit ihnen. Das Frühstück ist kostenlos. Bei Bedarf können wir auch dir gerne helfen, Sozialberatung zu finden. Ein nächstes Treffen ist am Donnerstag, den 17. September um 9 Uhr im Pfarrzentrum Heilig Geist. Artikel Herr de la Torre schreibt über den Frühstückstreff und die Möglichkeiten die sich ergeben: Liebe Gemeinde, schließen Sie die Augen für eine Minute und fragen Sie sich: Was ist eigentlich Christus für mich? Ein guter Freund? Ein guter, vorbildlicher Mensch? Ein Prophet? Der menschgewordene, lebendige Gott, wahrer Mensch und wahrer Gott und mein Erlöser? Ein Muslim oder ein Jude hat sicherlich ein anderes Christusbild als wir Christen und würde die Frage anders beantworten. Andererseits kann es schwerfallen, die Frage ehrlich zu beantworten, wenn man eine Glaubenskrise erlebt: Vielleicht nicht, was unserem Glaubensbekenntnis entspricht. Eine existenzielle Krise kann uns verunsichern, unser Glaube kann ins Wanken geraten. Selbst die Jünger hatten Zweifel und verließen Christus am Tag seines Todes (vgl. Mk 14, 50). Es ist wichtig, unseren Glauben zu nähren und zu verstärken. Durch die Schrift, durch Gebet, durch die Gnade der Sakramente. Es ist auch wichtig, nicht zu vergessen, dass Glaube eine Gabe, ein Geschenk Gottes ist, das wir lebendig halten sollen. Glaube ist also kein privater Besitz, vielmehr stellt Glauben eine Verantwortung dar. Wir Christen sind nicht allein: Wir leben mit vielen Andersgläubigen und mit Atheisten zusammen. Eine ganz aktuelle Frage lautet, ob und wie ein fruchtbarer Dialog und ein furchtbares und friedliches Zusammenleben möglich sind. Unsere Gesellschaften werden häufig „melting pots“ (dt. Schmelztiegel), genannt. „Schmelzen“ oder „fusionieren“ ist in diesem Kontext nicht unproblematisch, auch theologisch betrachtet. Es wäre besser, die Gesellschaft als einen Raum zu konzipieren, in dem verschiedene Religionen und Kulturen zusammenleben und sich einander bereichern können. Das ist anders als „schmelzen“! Auch Dialog bzw. interreligiöser und interkultureller Dialog ist anders. Papst Leo XIV. erinnerte kürzlich an Grundprinzipien von Nostra Aetate, die vom Zweiten Vatikankonzil verkündeten Erklärung über das Verhältnis der katholischen Kirche zu den nicht christlichen Religionen (28.10.1965). Ich möchte zwei Aspekte hervorheben: - Dialog bedeutet nicht, den eigenen Glauben aufgeben zu müssen. Wir Christen haben den Auftrag, Christus zu verkündigen, „in dem die Menschen die Fülle des religiösen Lebens finden, in dem Gott alles mit sich versöhnt hat“, so Nostra Aetate. Der interreligiöse Dialog bedeutet ebenfalls nicht, dass Nichtchristen ihren Glauben aufgeben müssen. - Ein fruchtbarer Dialog soll auf Augenhöhe geführt werden, keine Frage, „mit Klugheit und Liebe, durch Gespräch und Zusammenarbeit mit den Bekennern anderer Religionen … jene geistlichen und sittlichen Güter und auch die sozialkulturellen Werte, die sich bei ihnen finden, anerkennen, wahren und fördern“ (NA2). Ob man das will (sonst, warum denn nicht??) und fähig ist, ist natürlich eine andere Frage. Die Beschäftigung mit anderen Religionen, mit Atheismus und unserem eigenen Glauben kann herausfordernd werden, vor allem wenn wir selbst Zweifel und Unsicherheiten haben. Vor allem brauchen wir Gott ganz zu vertrauen, dass er uns sein Licht schenken wird, wenn unser Glaube auf die Probe gestellt wird. Nur so können wir Ansprechpartner für unsere nichtchristlichen Geschwister werden, nur so kann der Dialog bereichernd werden. „Mit Klugheit und Liebe“: pragmatisch, sehr bewusst, dass der Dialog mit anderen Kulturen und Religionen seine Grenzen hat. Und Liebe: "Wer nicht liebt, kennt Gott nicht" (1 Joh 4,8). Der zweite Aspekt ist relevant für ein gelungenes Zusammenleben, besonders heute! Interreligiöser Dialog fordert, wie gesagt, Respekt und Anerkennung von geistlichen und sittlichen Gütern und sozialkulturellen Werten, die definitiv unsere Gesellschaft und unser Christsein bereichern können. Nur als Beispiel: Gastfreundschaft als ethische Pflicht im Islam. Oder dessen positiven Menschenbild: Der Mensch als Stellvertreter von Gott, als „Kalif“. Erinnert das nicht an Gen 1, 26-27? Genau diese Stelle in der Tora begründet die Menschenwürde nach jüdischem Verständnis, die Ebenbildlichkeit Gottes (hebr. Tzelem Elohim). Die Kirche macht außerdem darauf aufmerksam, dass „das Volk des Neuen Bundes mit dem Stamme Abrahams geistlich verbunden ist“ (NA3). Wir brauchen keine Angst vor der Begegnung mit Andersgläubigen zu haben. Ein schwacher Glaube kann Quelle von Ängsten und Unsicherheiten sein. Vielleicht brauchen wir zuerst, wie gesagt, den Glauben zu nähren und zu verstärken, um unsere Ängste zu überwinden. Unschuldige zu misstrauen, auszugrenzen und zu hassen, wird nicht unseren Glauben und unsere christliche Identität bewahren (vgl. NA5), ganz im Gegenteil, das widerspricht das Evangelium. Unsere nichtchristlichen Geschwister sind als Kinder Gottes und nicht als Bedrohung zu sehen. Lassen wir uns die Begegnung mit ihnen suchen: mit Stärke, Überzeugung und viel, viel Empathie. Ohne Angst dürfen wir und sollen wir Christus in Wort und Tat verkündigen. Auch unsere Geschwister werden in uns positive Aspekte und Berührungspunkte entdecken. Wir können darauf bauen. Ihr Diakon Fernando de la Torre
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Pfarrfest und Einführng unseres neuen Subsidiars
Leider verzögert sich die Ankunft unseres neuen Subsidiar Michael Ogala. Daher entfällt die Messe zu seiner Einführung. Das Pfarrfest wird auf den Sonntag verschoben und beginntum 11:15 Uhr mit dem Gottesdienst in Christ König. Die Vorabendmesser findet zu gewohnten Zeit um 18:30 Uhr statt. Beim Pfarrfest wird ein buntes Angebot organiert: ein Spieleangebot für Kinder und Familien, Essen und Trinken und auch die traditionelle Weinbar. Herzlich bitten wir um Salatspenden.
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Lebendiges Adventsfenster 2026
Auch in diesem Jahr wollen wir vom Seelsorgebereich Neuss-Nord auf der Furth den Advent besonders gestalten. An jedem Abend um 18:00 Uhr möchten wir uns an einem Fenster versammeln, um uns kurz zu besinnen. Ein Adventsfenster besteht aus einem gestalteten Fenster mit der entsprechenden Türchenzahl, aus Liedern und Texten. Wir beginnen am 1. Dezember und enden am 20. Dezember. Familien, Nachbarschaften, Vereine, oder Verbände, die sich an der Aktion beteiligen möchten, melden sich bitte bei Diakon Peter Klauke 02131/ 5394830 oder peter.klauke@erzbistum-koeln.de.
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